Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie basiert auf der Fünf-Elemente-Lehre
und verbindet zwei Verfahren:
1. Erwärmen der Punkte (Moxibustion)
2. Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte
In der Akupunktur wird die Existenz von 362 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den zwölf Hauptmeridianen
angeordnet sind. Nach Meinung der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des
Qi (Lebensenergie) beeinflusst.
Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis
30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Vor dem Einstich
einer Nadel wird die Stelle und die unmittelbare Umgebung leicht massiert. Während einer Sitzung werden so wenige Punkte
wie möglich gestochen. Auch nach der Akupunktur sollte der Patient noch eine Zeit lang entspannt verharren. Eine komplette
Therapie umfasst in der Regel 10 bis 15 solcher Sitzungen.
Die Weltgesundheitsorganisation gibt auf ihrer Indikationsliste für Akupunktur unter anderem folgende Bereiche an:
• Erkrankungen des Atmungssystems (etwa akute Nasennebenhöhlenentzündung)
• gastrointestinale Störungen (etwa chronische Magengeschwüre)
• neurologische Störungen (etwa nach Schlaganfällen)
• Augenerkrankungen (etwa zentrale Retinitis)
• muskuloskeletale Erkrankungen (etwa Cervicobrachialsyndrom)
• Erkrankungen im Mundbereich (etwa Schmerzen nach Extraktionen, Gingivitis)
Als anerkannte Indikation für eine Akupunkturbehandlung gelten auch chronische Schmerzen, wenn kein körperlicher Befund
vorliegt und Geburtsvorbereitende Akupunktur. Akupunktur ist eine mögliche wirksame nicht-chirurgische Therapie gegen
Herr Dr. Saak verfügt über die Zusatzbezeichnung Akupunktur und seit fünf Jahren über das sog. B-Diplom der Deutschen
Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA). Seit ca. 15 Jahren werden von ihm regelmäßig Akupunkturen durchgeführt, vor
allem zu verschiedensten Schmerzzuständen, zu internistischen Krankheitsbildern oder zu Allergien. Insbesondere letztere
Anwendung führt im Rahmen von sog. Punktmoxibustionen in Kombination mit Ohrakupunktur zu einem guten Erfolg bei der
Stabilisierung allergischer Krankheitsbilder.