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Impfungen

Hepatitis

Eine Impfung ist möglich und wird bei Reisen in Risikogebiete (z.B. Südeuropa) empfohlen. Auch Menschen, die berufsbedingt ein höheres Ansteckungsrisiko haben, sollten sich impfen lassen. Dazu zählen Beschäftigte der Lebensmittelindustrie und Gastronomie, Menschen in Arzt- oder Pflegeberufen, Erzieher an Kindergärten oder -Krippen sowie Beschäftigte von Einrichtungen zur Abwasserentsorgung. Es ist eine passive und aktive Immunisierung möglich. Reine Hepatitis A Impfstoffe werden zweimal intramuskulär (in Ausnahmefällen, etwa bei Patienten mit erhöhter Blutungsneigung (Hämophilie oder Behandlung mit Vitamin K-Antagonisten wie Marcumar oder im angelsächsischen Raum Warfarin), können manche der zugelassenen Impfstoffe auch subkutan gegeben werden, wobei dies mit einer erhöhten Rate (normalerweise harmloser) lokaler Nebenwirkungen verbunden sein kann) injiziert. Die zweite Impfung erfolgt nach 6 bis 12 Monaten und sorgt für den Langzeitschutz, wobei bereits nach der ersten Impfung - spätestens nach 14 Tagen - Schutz besteht. Kinder können ab 12 Monaten geimpft werden. Die Schutzwirkung der Impfung hält mindestens 10 Jahre. Außerdem gibt es einen Kombinationsimpfstoff, der zusätzlich gegen Hepatitis B schützt. Dieser erfordert insgesamt 3 Impfungen im Abstand von 4 Wochen und 6 bis 12 Monate nach der ersten Impfung nötig.


Weitere Vorsorgemaßnahmen in Risikogebieten gegen eine Infektion sind:

  • auf Meeresfrüchte, v. a. Muscheln, rohes Fleisch und Fisch möglichst verzichten
  • nur zuvor abgekochtes Leitungswasser trinken
  • keine Eiswürfel in Getränken
Anmeldung
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