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Allergologie

Wohnraumanalyse

Milbenbelastungen 
können durch den mikroskopischen Nachweis der Milben in Staubproben, chemische Methoden (Guanin-Nachweis z.B. als Acarextest) und durch Antikörperuntersuchungen bezüglich der Allergie-auslösenden Hausstaubmilbenbestandteile durchgeführt werden. Es wird von einem „hygienischen Grenzwert“ von 100 Milben/g Staub ausgegangen, der auch mit anderen spezielleren Grenzwerten zum Ausdruck der Allergenbelastung recht gut harmoniert. Mikroskopische Analysen können über die Milbenarten und den Umfang der Belastung je nach Güte der Untersuchung ausreichend Aussage treffen. 

Mit dem Acarex-Test kann auch ein Nicht-Fachmann grob orientierend die Milbenbelastung abschätzen. Die genaueste Methode ist der immunologische Nachweis besonderer Allergenklassen in den Staubproben, bedarf jedoch eines hohen Aufwandes und besonderer Kenntnisse.Staubproben ermöglichen auch den mikroskopischen und kulturellen Nachweis von Schimmelpilzen, Bakterien und Immunschädigender Produkte von Mikroorganismen (z.B. Endotoxine). Verschiedene Nährböden erlauben, zwischen den Schimmelpilzen und Bakterien zu unterscheiden. 

Es gibt hierbei typische Vertreter für die Innenräume und andere die fast nur in der Außenumwelt nachgewiesen werden. Die Abschätzung der Belastung durch Mikroorganismen befindet sich noch in den Kinderschuhen und bedarf weiterer intensiver Forschung. Entscheidend sind die Probennahmeverfahren für Staub-, Luft- und Baustoffproben wie auch die weitere analytische Aufarbeitung. Bei diesen Untersuchungsschritten kommt es bei ungeübter Technik und unzureichender Sachkenntnis zu Fehlern mit möglicherweise falschen Ergebnissen.

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